Krista Olson über Familie, Achtsamkeit und Trailrunning

Während einer Geschäftsreise habe ich Krista und Timothy Olson bei den adidas Terrex Community Runs in Boulder, Colorado, kennengelernt. Im Interview erzählt Krista über ihr Familienleben mit einem Profi-Ultraläufer und zwei kleinen Söhnen, die Bedeutung von Achtsamkeit in ihrem Leben und das Konzept hinter den Run Mindful Retreats.

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Krista und Timothy Olson mit ihren Söhnen in den Bergen.
Familie Olson on tour in den Bergen.

Krista Olson (33) lebt mit ihren zwei Söhnen Tristan (7) und Kai (3) und ihrem Ehemann Timothy Olson (35) in Boulder, Colorado. Krista unterstützt freiberuflich kleine Unternehmen bei Marketing- und Infrastrukturthemen, während Timothy als professioneller Ultratrail-Läufer weltweit bekannt ist. Daneben führen die beiden gemeinsam mit Kristas Mutter ein kleines Unternehmen, das Achtsamkeits- und Trailrunning-Retreats in den USA, Costa Rica und Österreich anbietet.

Krista, du hast zwei kleine Söhne und einen Vollzeit-Ultraläufer als Ehemann. Wie muss man sich euren Familienalltag vorstellen?

Ich stehe meist um 5 Uhr auf, weil ich die Ruhe am Morgen sehr genieße. Oft meditiere ich, trinke in Ruhe einen Kaffee oder lese ein Buch. Dann bereite ich das Frühstück vor und frühstücke mit den Kindern. Timothy kann so morgens etwas länger ausschlafen.

Dafür kümmert er sich abends darum, die Jungs ins Bett zu bringen. Denn da ziehe ich mich gerne schon um 9 Uhr ins Schlafzimmer zurück, um zu lesen oder zu schlafen.

Krista Olson mit Tristan und Kai.
Krista Olson mit ihren beiden Söhnen Tristan und Kai.

Tagsüber haben wir keinen festen Ablauf, jeder Tag entwickelt sich anders. Nicht selten müssen wir jonglieren, um alle Dinge unter einen Hut zu bekommen, doch für mich ist das einfach unser „wunderbares Chaos“!

Ich unterrichte Tristan zuhause, da der Besuch einer öffentlichen Schule aufgrund unserer vielen Reisen schwierig ist. Ich habe mir viel dazu angelesen und bisher funktioniert es ganz gut – auch wenn der Unterricht vielleicht etwas anders abläuft als an einer normalen Schule!

Unsere Kinder können sich auch sehr gut selbst beschäftigen. Sie haben jeden Nachmittag ihre „quiet time“, in der sie Hörbücher hören oder in ihren Zimmern spielen. Dann haben Timothy und ich Zeit für verschiedene Projekte, an denen wir arbeiten, kümmern uns um den Haushalt oder genießen einfach mal die Ruhe.

Wir gehen natürlich auch beide gerne laufen. Da wir viel miteinander sprechen, uns gut abstimmen und auch mal Kompromisse eingehen, können wir beide dieser Leidenschaft nachgehen.

Krista on the run – gemeinsam mit Sohn Tristan.

Hast du Tipps für andere (angehende) Eltern, die ihren aktiven Lebensstil auch mit Kindern fortführen wollen?

Das wichtigste ist, daran zu glauben, dass man auch oder gerade mit Kindern einen aktiven Lebensstil führen kann. Wenn man mit dem Partner offen darüber spricht und beide fest dahinterstehen, lassen sich auf jeden Fall gemeinsam kreative Wege finden, es im Alltag umzusetzen.

Es gibt so viele Möglichkeiten, mit Kindern aktiv zu sein, zum Beispiel bei gemeinsamen Familienwanderungen. Manchmal kombinieren wir die sogar mit unserem Training: Einer von uns läuft früher los und wir treffen uns dann alle gemeinsam auf dem Gipfel – oder einer von uns hängt auf dem Rückweg noch einen Schlenker dran.

Tristan und Kai lieben es, draußen unterwegs zu sein – weil wir es ihnen so vorleben und sie darin bestärken, sich zu bewegen und die Welt zu entdecken.

Tristan und Kai lieben Outdoor-Aktivitäten mit ihren Eltern Krista und Timothy Olson.

Was sind eure größten Herausforderungen als Familie?

Aufgrund der vielen Reisen ist es manchmal nicht einfach, Balance und Ruhe im Alltag zu finden. Reiseplanung, ständiges Packen, verschiedene Zeitzonen – das ist körperlich und geistig anstrengend.

Uns hilft es, wenn wir die Dinge einfach halten, auf unnötigen Konsum verzichten und uns auf das fokussieren, was in diesem Moment ansteht.

Schon seit vielen Jahren spielt Achtsamkeit („Mindfulness“) eine große Rolle in eurem Leben. Was bedeutet es für dich?

Achtsamkeit bedeutet für mich, geerdet und präsent zu sein – sich bewusst auf das zu fokussieren, was in diesem Augenblick geschieht. Es bedeutet für mich, die Hektik des Alltags herunterzufahren, bewusst mentale Pausen einzulegen. Situationen und Gedanken zu akzeptieren – und sie entweder vorbeiziehen zu lassen oder sich fokussiert mit ihnen zu beschäftigen.

Auch das Bewusstsein über die eigenen Emotionen und Handlungen gehört für mich dazu. Es hilft, einen klaren Kopf zu behalten und nicht impulsiv und unreflektiert zu handeln.

Wie lebst du diese Haltung im Alltag?

Meditation ist für mich ein wichtiger Bestandteil, deshalb versuche ich, mir jeden Morgen die Zeit dafür zu nehmen. Auch Laufen, besonders Trailrunning in den Bergen, ist für mich eine Art der Meditation und hilft mir, mich zu fokussieren.

Krista Olson beim Trailrunning in den Bergen.
Running is meditation – Krista liebt das Laufen in der Natur.

Doch ich versuche auch, die ganz normalen Dinge des Lebens achtsam anzugehen – sei es Geschirrspülen, das Lesen eines Buches oder Spielen mit den Kindern. Oder auch Unterhaltungen: Man neigt leicht dazu, in Gesprächen gedanklich schon einen Schritt voraus zu sein, anstatt sich wirklich auf das zu konzentrieren, was der Andere oder man selber in diesem Moment sagt.

Letztlich ist für mich Achtsamkeit keine Aktivität, die ich an- oder ausschalte. Es ist ein Lebensstil, eine fortlaufender Prozess. Der Versuch, in jedem Augenblick die beste Version von mir selbst zu sein. Mir selber, anderen und der Natur bewusst zu begegnen und bewusst zu handeln.

Was bedeutet „achtsames Laufen“ („mindful running“) für dich?

Es bedeutet für mich, während des Laufens wirklich im eigenen Körper zu stecken und zu spüren, was er gerade tut. Man kann zum Beispiel einen Bodyscan durchführen – welche Körperbereiche sind entspannt oder angespannt, wo zwickt es, wo fühle ich mich heute stark?
Man kann seine Konzentration aber auch bewusst auf die Außenwelt legen und mit allen Sinnen die Umgebung und den Untergrund wahrnehmen.

Außerdem sollte man sich über seine Motivation und Intention hinter jedem Lauf (und auch hinter jeder Meditation) klar sein. Die Motivation ist das „Warum“, der ursprüngliche Grund oder das langfristige Ziel – zum Beispiel, dass das Laufenzu einem gesunden und ausgeglichenen Leben beitragen soll.

Die Intention gilt diesem einen Moment, es ist das „Wie“ – in welcher Art und Weise gehe ich heute diesen Lauf oder diese Meditation an. Zum Beispiel kann ich mir vornehmen, besonders geerdet und präsent zu sein, und diese Haltung auch nach der Aktivität im Alltag beizubehalten.

Das hilft enorm dabei, sich darüber bewusst zu werden, was einem beim Laufen wirklich wichtig ist, woran man Spaß hat und wo man hin möchte. Dieser achtsame Umgang mit dem Sport kann einen sogar vor Verletzungen oder einem Läufer-Burnout schützen.

Laufen erdet und kann dabei helfen, auch im Alltag achtsamer zu sein.

Vor 5 Jahren habt ihr das Unternehmen „Adventure Mindful“ gegründet und bietet mehrmals im Jahr „Run Mindful Retreats“ an. Wie kamt ihr auf diese Idee?

Viele professionelle Läufer bieten Trainingscamps an, um ihre Erfahrungen zu teilen und ihre Leidenschaft weiterzutragen. Auch Timothy und ich finden die Idee wunderbar, doch wollten wir nicht genau das Gleiche wie so viele andere anbieten.

Deshalb haben wir uns überlegt, welche Aspekte uns persönlich neben dem Trailrunning besonders wichtig sind: Achtsamkeit und Gemeinschaft. So entstanden unsere Run Mindful Retreats.

Trailrunning ist eigentlich nur das Medium, um diese Aspekte zu vermitteln. Es ist nicht unser Ziel, professionelles oder achtsames Laufen zu „lehren“. Wir nutzen das Laufen als eine gemeinsame Sprache, um Teilnehmer an Achtsamkeit heranzuführen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl aufzubauen. Dass das gemeinsame Naturerlebnis und die Läufe nebenbei natürlich unheimlich viel Spaß machen, steht außer Frage!

Laufspaß in den Bergen beim Run Mindful Retreat.

Wie laufen eure Run Mindful Retreats ab?

Meist starten wir den Tag mit einer kurzen Morgen-Meditation und gehen anschließend in den Bergen laufen. Je nach Laufgruppe variieren die Touren in der Länge und im Schwierigkeitsgrad.

Daneben gibt es jeden Tag ein bis zwei Workshops zu unterschiedlichen Themen rund um Achtsamkeit, zum Beispiel eine allgemeine Einführung oder einen Workshop zum Umgang mit Schmerzen. Nachmittags bieten wir außerdem unterschiedliche geführte Meditationen an, z.B. Walking Meditations oder Bodyscans, um die Teilnehmer an verschiedene Arten der Meditation heranzuführen.

Den Rahmen bildet letztlich das fröhliche Zusammensein der Gruppe, die wunderschöne Natur und das köstliche Essen, das speziell auf die Bedürfnisse von Outdoor-Sportlern abgestimmt ist.

Angeleitete Meditation in der Gruppe mit Timothy und Krista Olson.

Für wen sind die Retreats geeignet?

Sie eignen sich prinzipiell für jeden, der Spaß an Natur und Bewegung hat und offen für Neues ist – vom Laufeinsteiger über die 10-km-Straßenläuferin bis zum 100-Meilen-Ultratrailrunner. Wir bieten bis zu sechs verschiedene geführte Laufgruppen an, sodass niemand unter- oder überfordert wird.

Ihr bietet ebenfalls eine „Run Mindful App“ an. Was kann die?

Die Run Mindful App bietet eine Serie von geführten Meditationen für Läufer an. Timothy und andere Experten führen durch verschiedene Sessions, denen man während des Laufens folgen kann. Darüber hinaus gibt es auch geführte Meditationen zu den Themen Stretching, Schlafen, Schmerzen, und ähnliches.

Run Mindful App: Achtsamkeit und Meditation für Läufer.

Was sind eure Businesspläne für die Zukunft?

Die Run Mindful Retreats werden wir definitiv beibehalten und mit dem Feedback der Teilnehmer immer weiter verbessern.

Daneben haben wir bereits ein wenig mit Achtsamkeits-Retreats für Unternehmen herumexperimentiert und würden dieses Feld gerne weiter ausbauen. Wir möchten ein- oder mehrtägige Workshops für Firmen anbieten, in denen ihre Mitarbeiter an Achtsamkeit, Ausgeglichenheit, gesunde Ernährung und die Natur herangeführt werden. Dabei muss nicht zwangsläufig Trailrunning das Sprachrohr sein, diese Werte und Erfahrungen lassen sich auch mit anderen Outdoor-Aktivitäten verknüpfen.

Krista, vielen Dank für das interessante Gespräch und die persönlichen Einblicke in euer Leben und die Retreats! Ich wünsche dir und deiner Familie weiterhin alles Gute!


05.-08. September 2019: Run Mindful in Gastein, Österreich

Wenn ihr nun neugierig geworden seid und mehr über Achtsamkeit, Meditation und Trailrunning lernen wollt, schaut doch mal auf der Seite des Run Mindful Retreats in Gastein, Österreich (05.-08.09.2019) vorbei. Es gibt noch ein paar letzte freie Plätze!


— English version —

Krista Olson on family, mindfulness and trail running

During a business trip I met Krista and Timothy Olson at the adidas Terrex Community Runs in Boulder, Colorado. In an interview, Krista talks about her family life with a professional ultratrail runner and two little sons, the importance of mindfulness in her life, and the concept behind the Run Mindful Retreats.

Krista Olson (33) lives with her two sons Tristan (7) and Kai (3) and her husband Timothy Olson (35) in Boulder, Colorado. Krista works as a freelancer to help small businesses with marketing & systems, while Timothy is known worldwide as a professional ultratrail runner. Together with Kristas mom, they also run a small company that offers mindfulness and trail running retreats in the USA, Costa Rica and Austria.

Krista, you have two little sons and a full-time ultratrail runner as a husband. What’s your everyday life like?

I usually get up at 5 o’clock because I really enjoy the silence in the morning. I often meditate, drink a cup of coffee or read a book. Then I prepare breakfast and have breakfast with the children. Thus, Timothy can sleep a little longer in the morning.

In return, he takes care of putting the boys to bed at night. This way, I can retreat into the bedroom at 9 o’clock to read or sleep.

During the day we have no fixed schedule, every day is different. Often we have to juggle to get all things under one roof, but for me this is just our „beautiful chaos“!

I teach Tristan at home because attending a public school is difficult due to our frequent travels. I’ve read a lot about it and so far it works quite well – even if the lessons are a bit different than at a normal school!

Our children can also enjoy themselves very well on their own. Every afternoon they have their „quiet time“ when they listen to audio books or play in their rooms. Then Timothy and I have time for different projects we work on, take care of the household or just enjoy the peace and quiet.

Of course, we both like to go running. Since we talk a lot with each other, coordinate well and sometimes make compromises, we can both pursue this passion.

Do you have tips for other (prospective) parents who want to continue their active lifestyle with children?

Most importantly, you have to believe that you can lead an active lifestyle with children. If you talk openly about it with your partner and if you both stand firmly behind it, you can always find creative ways to implement it in everyday life.

There are so many opportunities to be active with children, for example on family hikes. Sometimes we even combine them with our training: One of us starts earlier and then we all meet together at the summit – or one of us takes a little detour on the way back.

Tristan and Kai love to be out and about – because we set an example for them and encourage them to discover the world.

What are your biggest challenges as a family?

Due to the many journeys it is sometimes not easy to find balance and peace in everyday life. Travel planning, constant packing, different time zones – this is physically and mentally exhausting.

What helps is to keep things simple, to refrain from unnecessary consumption and to focus on what is going on at that moment.

Mindfulness has played an important role in your life for many years. What does it mean to you?

Mindfulness means for me to be grounded and present – to focus consciously on what is happening at this moment. For me, it means reducing the hectic pace of everyday life, consciously taking mental breaks. Accept situations and thoughts – and either let them pass or deal with them in a focused way.

For me, awareness of one’s own emotions and actions is also part of it. It helps to keep a clear head and not to act impulsively and without reflection.

How do you live this attitude in everyday life?

Meditation is an important component for me, so I try to meditate every morning. Running, especially trail running in the mountains, is a kind of meditation for me as well and helps me to focus.

But I also try to be mindful during normal everyday life activities – be it washing the dishes, reading a book or playing with the children. Or conversations: It’s a common tendency to be one step ahead in conversation rather than really concentrating on what the other person or yourself is saying at that moment.

In the end, mindfulness is not an activity that I turn on or off. It’s a lifestyle, an ongoing process. It’s about trying to be the best version of yourself at every moment. To deal with yourself, others and nature consciously and to act accordingly.

What does mindful running mean to you?

It means for me to really be in my own body while running and to feel what it is doing. For example, you can do a body scan – which parts of the body are relaxed or tense, where does it pinch, where do I feel strong today?
But you can also consciously concentrate on the outside world and perceive the surroundings and the underground with all your senses.

You should also be clear about your motivation and intention behind each run (or meditation). The motivation is your „why“, the goal or reason you choose to run or meditate. It’s more  rather superior and long-term, for example that running should contribute to a healthy and balanced life.

The intention concerns this one moment, it’s the „how“ – how do you approach a run or meditation. For example, I want to approach today with intentions of groundedness and presence, to be fully in each moment during my meditation, run and time throughout the day.

This helps enormously to become aware of what is really important and satisfactory for you as a runner and to be clear about your goals. This careful handling of the sport can even protect you from injuries or a runner burnout.

5 years ago you founded the company „Adventure Mindful“ and you offer several times a year „Run Mindful Retreats“. How did you come up with that idea?

Many professional runners offer training camps to share their experiences and passion. Timothy and I also like this idea, but we didn’t want to offer exactly the same as so many others.

That’s why we thought about aspects which are particularly important to us personally besides trail running: Mindfulness and community. That’s how our Run Mindful Retreats came into being.

Trailrunning is actually only the medium to convey these aspects. It is not our goal to „teach“ professional or mindful running. We use running as a common language to introduce participants to mindfulness and build a strong sense of community.

There is no question that the shared nature experience and the group runs are of course a lot of fun at the same time!

What’s the daily routine at a Run Mindful Retreat?

Usually we do a short morning meditation and then go running in the mountains. The tours vary in length and difficulty depending on the running group.

In addition, there are one or two workshops each day on different mindfulness topics, for example an introduction to mindfulness or dealing with pain. Many afternoons also include an additional guided meditation of different types (e.g. walking meditation, body scan) to expose the participants to different styles of meditation.

The ultimate frame is the happy and relaxed community of participants, the beautiful nature and the delicious food, which is specially tailored to the needs of outdoor athletes.

Who are the retreats suitable for?

In principle, they are suitable for everyone who enjoys nature and exercise and is open to new things – from beginners to 10 k street runners to 100 mile ultratrail runners. We offer up to six different guided running groups, so that nobody is under- or overstrained.

You also offer a „Run Mindful App“. What is it about?

The Run Mindful App offers a series of guided meditations for runners. Timothy and other experts guide you through different sessions, which you can follow while running. In addition, there are also guided meditations on stretching, sleep, pain, and the like.

What are your business plans for the future?

We will definitely continue our Run Mindful Retreats and improve them with the feedback of the participants.

In addition, we have already experimented a little with mindfulness retreats for companies and would like to expand this field further. We would like to offer one- or multi-day workshops for companies in which their employees are introduced to mindfulness, balance, healthy nutrition and nature. Trail running does not necessarily have to be the medium of choice, these values and experiences can also be combined with other outdoor activities.

Krista, thank you very much for the interesting conversation and the personal insights into your life and the retreats! I wish you and your family all the best!


05.-08. September 2019: Run Mindful in Gastein, Austria

If you are curious now and want to learn more about mindfulness, meditation and trail running, have a look at the page of the Run Mindful Retreat in Gastein, Austria (05.-08.09.2019). There are still a few places left!

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